Purpose: The study provides a recent overview of the diffusion of blockchain technology in the logistics industry. It reveals the adoption of blockchain technology at German logistics service providers (LSPs) and their expectations regarding the future relevance of the technology. Based on the TOE Framework adoption supporting and inhibiting factors are identified. Methodology: In a first step, LSPs listed in the “Die Top 100 der Logistik 2016/2017” were contacted and questioned about their blockchain activities. Based on the responses, qualitative interviews were conducted with seven participants as part of a three-stage Delphi study. Findings: In particular small and medium-sized German LSPs are currently hardly involved in blockchain technology. Larger LSPs are beginning to define their own use cases and are trying to develop them further in joint projects with partners. A systematic use is currently not taking place. Originality: The study reveals the current discrepancy between rapidly evolving theoretical approaches for the use of blockchain technology in logistics, on the one hand, and the absence of the technology in everyday operations on the other hand. It also reveals a reluctant attitude of the management towards the technology.
Produzierende Unternehmen stehen unter großem Veränderungsdruck, der durch wachsende Produktkomplexität, steigende Kundenanforderungen und digitale Geschäftsmodelle induziert wird. Vorherrschende Trends wie Industrie 4.0 und Digitalisierung müssen genutzt werden, um nicht nur die Produktion effizienter zu gestalten, sondern auch innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln. Diese gewährleisten, dass Unternehmen neue Märkte erschließen und neue Kunden gewinnen. Die von Unternehmen in der Vergangenheit fokussierten produktzentrierten Geschäftsmodelle werden durch die Digitalisierung in nutzerzentrierte Geschäftsmodelle transformiert. Zudem ist gerade eine Veränderung im Verhalten der Kunden zu beobachten, die sich zunehmend gezielt für Produkte mit höherem Leistungsumfang in Bezug auf digitale Fähigkeiten entscheiden, sodass sich die Digitalisierung ebenfalls in den Produkten wiederfindet. Dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit bedarf folglich erweiterter digitaler Leistungen in Produkten.
In den vergangen Jahren haben Corwd-Sensing-Anwendungen immer mehr an Relevanz gewonnen. Mit der Zunahme von mobilen Geräten nahm auch die Verwendung dieser als Sensoren zur Datenerhebung zu. In dieser Arbeit betrachten wir hierbei die Nutzung eines solchen Systems zur Verfolgung mobiler Objekte. Smart-Contracts bieten seit wenigen Jahren die Möglichkeit, dezentral auf einer Blockchain Anwendungen zu implementieren, welche nicht auf einen einzelnen Server angewiesen sind. Smart-Contracts sind transparent und können außerhalb der ersichtlichen, implementierten Möglichkeiten nicht manipuliert werden. Mobile-Target-Tracking-Anwendungen selbst sind keine Neuheit mehr, wohl aber die dezentrale Ausführung dieser auf einer Blockchain. Im Rahmen dieser Arbeit wurde eine Mobile-Target-Tracking-Anwendung implementiert, welche mithilfe von Crowd-Sensing ein Objekt sucht. Die erfassten Daten werden an den Smart-Contract in der Ethereum-Blockchain gesendet, dort gespeichert und nach Erreichen bestimmter Kriterien ausgewertet. Die korrekten Meldungen sollen vom Smart-Contract mit einem Ether-Betrag belohnt werden. Dazu werden in dieser Arbeit verschiedene Algorithmen zum Finden einer konsistenten Menge von Sichtungen diskutiert. Die Herausforderungen der Implementierung und die Evaluation der entstandenen Smart-Contracts werden in dieser Arbeit vorgestellt.
Plattformen wie YouTube, Facebook, Twitter oder Amazon sind die neuen sozialen Magneten - Clanbildner einer sich anbahnenden globalen digitalen Stammesgesellschaft. Während die herkömmlichen sozialen Bindungskräfte von Familien, Institutionen, Parteien, Verbänden und Staaten zunehmend schwinden, entstehen um digitale Plattformen wimmelnde Kollektive, die sich wie Schwärme oder Horden ausnehmen. Ihre Benutzer sind "Follower", digitale Gefolgschaft hält die neuen Clans zusammen. Der Philosoph Christoph Türcke zeigt in einer brisanten Analyse, wohin die Dynamik der Digitalisierung führt. Sein neues Buch ist ein Augenöffner.
Die digitale Transformation stellt das Supply Chain Management vor große Herausforderungen. Es muss Antworten und Lösungen finden, um in einem global vernetzten Marktumfeld die Wettbewerbsfähigkeit der Supply Chain sicherzustellen. Das Konzept der Blockchain und der Smart Contracts versprechen großes Potenzial. Gerade im Bereich der Prozessautomatisierung und der Kostensenkung, durch das Entfallen bisher notwendiger Clearingstellen. Allerdings stellt sich auch immer die Frage nach der Datensicherheit und Schutz vor unbefugter Manipulation. Ziel dieser Arbeit ist es Anwendungsmöglichkeiten und Potenziale einer Blockchain und Smart Contracts im Supply Chain Management zu identifizieren und zu beschreiben
After reviewing in the previous chapter how to read data and monitor changes on the network, we will now go into how to write this data by sending transactions. We will start by setting up a development environment for easily playing with smart contracts, then move into a web3-enabled context, and finally go into the details of issuing transactions and monitoring their lifecycle. Once again, we will wrap up with a sample application that puts all the learnings of the chapter together.
The complex user onboarding experience is one of the main issues for achieving mass adoption in Ethereum. Users new to the space need to install a dedicated browser or extension, create and back up an account, and then acquire ETH just to begin interacting with a DApp. While in previous chapters we have worked with web3-enabled users, in this chapter we will look into ways for simplifying the onboarding experience for new ones.
In the previous chapters, you have learned the basics of Smart Contracts and how to deploy them onto the blockchain. So far, all interactions with the Smart Contracts have been through the Remix IDE. While the Remix IDE provides an easy way for developers to test their Smart Contracts, it is not suitable for use by end users. To allow end users to interact with your Smart Contracts, you need to build front end that hides the complexity of interacting with the Smart Contracts in the back end. For this purpose, you need an API.
Michael Hinterstocker, Florian Haberkorn, Andreas Zeiselmair, Serafin von Roon
Only a small share of German households make use of the opportunity to regularly switch their electricity supplier in order to fulfill their needs. Besides the relatively low possible monetary savings, another reason is the fact of long running contracts. The process of supplier switching for stakeholders in the energy market is quite time-consuming. This is caused by inefficient design of the process steps due to a lack of automation, of common data management and of direct communication between these stakeholders. Two options for optimizing this by means of a blockchain-based system are described and discussed here. These allow simplified communication between participating parties and therefore potentially quicker completion of the process. They enable automation of the whole process, prevent delays due to inconsistent data and therefore, allow intraday switching. An exemplary proof-of-concept implementation on the Ethereum blockchain shows the feasibility of the approach. Nevertheless, the advantages and disadvantages when compared to an alternative automated implementation, which is not blockchain-based, are still to be thoroughly examined.
Innerhalb der letzten Jahre wurden Blockchain-Technologien in vielen traditionellen Sektoren (z.B. im Finanzbereich) adaptiert. Dadurch wurden existierende Systeme neu überdacht und ganzheitlich neuartige Systeme erfunden. Allerdings blieb während dieser Zeit des raschen Fortschritts der Fokus stets auf der schnellen Produktentwicklung, was zu vielen Sicherheitsproblemen geführt hat durch die mehrere hundert Millionen von USD gestohlen oder verloren wurden. Nahezu alle derzeitig öffentlichen Blockchains bieten keine formale Semantik oder formales Framework zur Verifizierung von Smart-Contract-Code. Diese Arbeit präsentiert eine neuartige Semantik für Smart-Contract-Interaktionen und eine state-of-the-art Implementierung eines smart-contract-basierenden Investmentfonds für die Ethereum Blockchain. Der Fokus liegt darauf, eine formale Semantik für Smart Contracts mit dem tatsächlichen, wirtschaftlichen Anwendungsfall eines Investmentfonds zu verbinden. Genauer gesagt, die eingeführte Semantik bietet einen neuartigen Denkansatz dadurch, dass sie Smart Contract Interaktionen und nicht einzelne Smart-Contract-Ausführungen in den Mittelpunkt stellt. Die Blockchain wird durch einen Global State repräsentiert, auf welchem komplexe Transaktionen durch eine Big-Step-Semantik modelliert werden können. Der im Laufe dieser Arbeit entwickelte Investmentfonds ERCFund macht es möglich, in ein aktiv verwaltetes Portfolio von ERC20-Tokens und Ether zu investieren. Dies wird realisiert durch Tokens, welche als Anteil des Investmentfonds genutzt werden und je nach Bedarf gemünzt und vernichtet werden können. Außerdem unterstützt die Software mehrere fortgeschrittene Funktionen, wie z.B. Cold-Wallet-Support und Multi-Signature-Schutz durch Off-Chain-Signaturen. Wir zeigen, dass die eingeführte Semantik in einer realen, geschäftlichen Situation anwendbar ist, indem wir eine wesentliche Sicherheitsfunktion des Investmentfonds adaptieren und formal beweisen.
<tw:p>Aufgrund ihrer Eigenschaften birgt der Einsatz der Blockchain-Technologie auch für Logistik- bzw. Supply Chain-Prozesse Innovationspotential. Das belegt eine zunehmende Anzahl dahingehend begonnener Projekte. Das Potential von Blockchain-Anwendungen erschließt sich aus den generischen Eigenschaften eines Blockchain-Protokolls wie Proof-of-Work/Stake, Proof-of-Authenticity und Smart Contracts. Mögliche Anwendungen in der Logistik bzw. dem Supply Chain-Management sind Dokumenten-Blockchains, Smart Monitoring und blockchain-gesteuerte Prozesse.</tw:p>
Die Distributed-Ledger-Technology, die Blockchain und Smart Contracts sind derzeit eines der am meisten diskutierten Themen in der Bankenbranche. Es wird viel erforscht im Hinblick auf Potentiale, Anwendungsgebiete und Risiken bezüglich der Nutzung dieser Technologien. Diese Arbeit soll eine Übersicht über den aktuellen Stand in der Branche geben und welche Chancen sich hier-durch ergeben könnten. Auch wird analysiert, welche Auswirkungen Smart Contracts auf die Branche haben könnten. Auch schon deren Entwicklung stellt die Branche vor neue Herausforderungen im Bezug auf Prozesse in der Bank, in der Kollaboration mit Partnern und mit Kunden.