This thesis analyzes the texts of Bitcoin as a particular case for Neoliberal discourse as it is developed by Austrian School of Economics. Fundamental concepts of the Austrian School of Economics are based on individual liberty. This liberty considered to be possible only in the absence of the state in their theories. This absence defined in terms of states’ non-interference to market. The texts of Bitcoin follow a similar trail of thought and conceptualize freedom on the basis of individual liberty versus state and financial institutions. By claiming to bypass the intermediary institutions which are ‘hampering’ free-market, the texts of Bitcoin argue to overcome the control of the authorities. The main problematic of this thesis is to discuss how the market relations in Neoliberal discourse reduce the notion of freedom to financial freedom produced by market laws. Texts of Bitcoin claim to bypass authority of the state and intermediary institutions with the logic of free-market and the technology they propose. By discussing their main problematization and their claims this thesis aims to show what kind of governance Bitcoin aims to bring with the logic of pure market relations.
Tina Ehrke-Rabel, Iris Eisenberger, Elisabeth Hödl, Lily Zechner
Distribuierte Systeme, wie die Bitcoin-Blockchain, stellen das Recht vor neue Herausforderungen. Das disruptive Potential liegt unter anderem im Fehlen einer zentralen, verantwortlichen Kontrollinstanz, an die das Recht traditionell anknupft, und im Verschwimmen der Rollen von „ProduzentInnen“ und „KonsumentInnen“ innerhalb des Systems.
Die Erzeugung von Kryptowahrungen, wie Bitcoin, mittels „Proof of Work“ und die gleichzeitige Validierung von Transaktionen zwischen NetzwerknutzerInnen (sog „Mining“) ist ein Beispiel dafur, dass die rechtlich etablierten Kategorien heute fur eine effiziente Rechtsdurchsetzung unzureichend sind.
„Mining“ kann rechtlich zwar als Glucksspiel iSd osterreichischen GSpG eingeordnet werden. Konsequenz dieser Einordnung sind allerdings Probleme beim Vollzug des folglich anwendbaren Ordnungs-, Abgaben- und Strafrechts. Daraus wird geschlossen, dass die Regulierung von „Peer to Peer“-Systemen neue Losungsansatze erfordert, sodass dem Staat seine rechtliche Steuerungsfunktion erhalten bleibt.
Die Blockchain-Technologie ist zurzeit in aller Munde. Der vorliegende Aufsatz widmet sich Smart Contracts und deren Einordnung in das schweizerische Vertragsrecht. Der Fokus liegt dabei auf der Qualifikation möglicher Rechtsverhältnisse zwischen Nutzern, Minern und Blockchain-Entwicklern sowie auf den Rechtsfolgen bei Diskrepanzen zwischen Smart Contracts und Verträgen im rechtlichen Sinne. Im Rahmen eines Ausblicks wird schliesslich die Frage erörtert, welche Bedeutung Verträgen in einer Zukunft mit sicheren, autonomen und pseudonymen Systemen zukommen wird.
Kripto para birimleri, internet ve e-ticaretin gelismesiyle birlikte ortaya cikmis, merkezi bir otoriteye bagli olmayan ve kriptografik sistemler ile guvenligi saglanan dunya capinda kullanilan para birimleridir. En cok bilineni Bitcoin olmakla beraber cok cesitli kriptografik para birimi mevcuttur. Bu para birimlerine olan ilginin artisi ve kullaniminin yayginlasmasi vergi, hukuk ve muhasebe boyutunun da incelenmesini gerektirmektedir. Calismada genel itibariyle kriptografi, kripto para birimleri ve bu para birimlerinin muhasebe kayitlarinda ne sekilde yer almasi gerektigi ele alinmistir.
Darüber hinaus hat Bitcoin jedoch noch zusätzliche Vorteile: So wie im 19. Jahrhundert der Goldstandard eine Welle der Globalisierung losgelöst hat, kann der Bitcoin die Globalisierung von Handel und Dienstleistung auf eine neue Stufe heben. Der Bitcoin macht das Internet zur Währungsunion (Bitcoinblog.de). Die Bitcoin‐Architektur ermöglicht Dieses neue elektronische und weltweit verfügbare Zahlungssystem Die Bitcoin‐Technologie verteilt die Transaktionsverantwortlichkeiten über ein dezentrales Computernetzwerk, wodurch die Notwendigkeit der Involvierung teurer Finanzinstitute und Zahlungsdienstleister zur Authentifizierung und Überprüfung wegfällt und damit die Transaktionskosten und die Transaktionsdauer vermindert werden können.
Bitcoin is the most important and well known form of digital currency. It is not produced or backed by any single entity. Its production takes place in a decentralised manner and its value derives only from the fact that there is a growing community that attributes value to it and chooses to transact using this innovative means of payment. However, its importance is increasing, especially in the field of e-commerce. The main aim of this article is to examine the consumer’s right of withdrawal, as it is regulated in the Consumer Rights Directive (Directive 2011/83/EU), in case of payments with bitcoins. More specifically, it is examined whether a consumer’s payment with bitcoins can be a hindrance to the consumer’s protection, with respect to the withdrawal right provided by the aforementioned Directive in cases of distance and off-premises contracts. Furthermore, the consequences of the exercise of the withdrawal right are examined, particularly with regards to reimbursement. The main concerns derive from the bitcoin’s disputed legal nature and its high value volatility. Keywords Bitcoin Consumer Rights Directive consumer’s right of withdrawal e-commerce digital currency
Als Blockchain wird die Technologie bezeichnet, die der Kryptowährung Bitcoin zugrunde liegt. Wegen ihrer besonderen Eigenschaften wird derzeit geforscht, ob sie abseits von Bitcoins auch in anderen Bereichen des Wirtschaftslebens Anwendung finden könnte: Ihr Prinzip der dezentralen Buchführung soll Transaktionen allgemein vereinfachen und kostensparender machen. Demgegenüber ist von einem Smart Contract die Rede, wenn eine Transaktion, über die zB mittels einer Blockchain buchgeführt wird, automatisch ausgeführt wird. Der vorliegende Beitrag soll einen kurzen Überblick über die Materie bieten. Er nimmt nicht in Anspruch, abschließende juristische Lösungen aufzuzeigen.
Die digitale Wahrung Bitcoin hat seit ihrer Einfuhrung im Jahre 2008 bestandig an Bekanntheit gewonnen. Die Grundidee und das Konzept von Bitcoin beruhen auf einer Etablierung als alternative, entmaterialisierte, dezentrale Wahrung zu bestehenden zentralen Finanzsystemen. Bitcoin lasst sich weltweit, von jeder Person uneingeschrankt nutzen, ohne Prufung der Legitimitat durch z.B. Unternehmen oder staatliche Institutionen. Diese Arbeit beschaftig sich unter anderem mit den Fragen was Bitcoin eigentlich ist, wie es funktioniert und welche Moglichkeiten es im Vergleich zu staatlichen Wahrungen sowie Online-Bezahlsystemen eroffnet. Dazu werden am Anfang der Arbeit die Begriffe Geld und Wahrung definiert und ihnen generelle Eigenschaften zugewiesen. Darauf folgend werden die allgemeinen Eigenschaften von Online-Bezahlsystemen dargestellt, als auch anhand des Beispiels von PayPal. Anschliesend erfolgt eine umfassende Darstellung der vielfaltigen Teilbereiche des Bitcoin Systems. Hierbei werden Begriffe wie Blocke, Blockchain, Adressen und Mining erlautert sowie dargestellt wo und wie man Bitcoins erwerben kann. Einen grosen Bestandteil der Arbeit machen die Kapitel der Gegenuberstellung der rechtlichen sowie okonomischen Eigenschaften von Wahrungen aus. Dabei lies sich feststellen, dass es schwierig ist, Bitcoin in die traditionelle Gesetzgebung einzubetten um es den Status einer anerkannten Wahrung zu erteilen. Unter okonomischen Gesichtspunkten besitzt Bitcoin schon viele Eigenschaften die staatlichen Wahrungen kennzeichnen. Des Weiteren werden die Eigenschaften von Online Bezahlsystemen mit denen des Bitcoin Systems verglichen. Den Abschluss der Arbeit bilden eine Zusammenfassung sowie ein personlicher Ausblick des Autors der sich zuversichtlich auf den zukunftigen Wandel von Bitcoin als potenzielles Investitionsgut hin zu der Rolle als seriose, einfache, alltagstaugliche Wahrung und Bezahlsystem darstellen. Ergebnis der Arbeit ist, dass aus okonomischer Sichtweise Bitcoin alle Eigenschaften einer Wahrung erfullt werden, die aber durch die bisherige Rechtsprechung keine Gultigkeit besitzen. Durch den stetig wachsenden Bekanntheitsgrad von Bitcoin ist davon auszugehen, dass die Nachfrage und somit auch der Wert weiter steigen.
In jüngster Zeit hat das Phänomen alternativen, auf Kryptographie basierenden Geldes, dessen bekanntester Vertreter »Bitcoins« sind, vermehrte Aufmerksamkeit erfahren. Juristisch sind noch viele Fragen ungeklärt. Der folgende Beitrag konzentriert sich auf die zivilrechtliche, insbesondere vertragstypologische Einordnung