Datenqualitätssicherung entlang der Datenwertschöpfungskette im Industriekontext
Abstract
Zusammenfassung In zunehmend vernetzten Systemen erstreckt sich die gesamte Datenwertschöpfungskette über eine Vielzahl an Systemen, wobei unterschiedliche Akteure mit unterschiedlichen und möglicherweise gegensätzlichen Interessen beteiligt sind. Es ist daher erforderlich, die Prozesse der Datenerfassung, Verarbeitung und Speicherung so abzusichern, dass Manipulationen durch externe Angriffe oder einzelne Akteure erkannt werden können. Dieser Beitrag legt den Fokus auf drei unterschiedliche technische Maßnahmen, durch welche Vertrauen in die ausgetauschten Daten selbst und letztendlich auch zwischen unterschiedlichen Akteuren hergestellt werden kann: Maßnahmen zur Kommunikationssicherheit schützen Daten während des Transports, digitale Kalibrierzertifikate erlauben eine Aussage über die Genauigkeit der erfassten Daten, Distributed-Ledger-Technologien wie zum Beispiel eine Blockchain erfassen Aktionen sowie beteiligte Akteure und legen diese Informationen manipulationsgeschützt ab. Dieser Beitrag bezieht sich auf das Forschungsprojekt GEMIMEG-II , das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert wird.
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